16.05.2017 09:30 | Julian Scharlau

Interaktive Karte: Woher kommen die Eintracht-Spieler?

Welcher Eintracht-Spieler kommt aus Saragossa, welcher aus Montevideo - und welcher aus Dschisr az-Zarqa? Wir zeigen Ihnen, woher die Frankfurter Spieler kommen.

25.04.2017, xjhx, Fussball DFB Pokal, Borussia Moenchengladbach - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Mijat Gacinovic (Eintracht Frankfurt), Taleb Tawatha (Eintracht Frankfurt), Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt), Michael Hector (Eintracht Frankfurt) celebrate the goal, Torjubel zum 0:1



Lukas Hradecky: Turku

Lukas Hradecky wurde zwar in Bratislava, der heutigen Hauptstadt der Slowakei, geboren, seine Heimat ist aber Finnland. Als der kleine Lukas ein Jahr alt war, zogen er und seine Eltern an die Südwestküste des skandinavischen Landes, nach Turku. Hier avancierte der finnische Nationaltorhüter zum Fußball-Profi. Die Stadt Turku ist nicht nur die älteste Stadt Finnlands, sondern auch heute noch eine der wichtigsten: Knapp 186.000 Menschen wohnen in der sechstgrößte Stadt des Landes, der lutherische Bischof von Finnland hat hier seinen Sitz und Studenten können gleich an zwei Universitäten lernen. Die Universität Turku, auf der Finnisch gesprochen wird, und die Åbo Akademi, auf der Schwedisch die Sprach der Wahl ist. Eine Besonderheit: Turku ist auch offiziell zweisprachig. Die Stadt stand lange unter schwedischer Herrschaft, war umkämpft, später besetzten die Russen Turku. Insgesamt blickt die Stadt auf fast 800 Jahre bewegter Geschichte zurück. Gemeinsam mit dem estnischen Tallinn war Turku die Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2011. Ihr Bewohner gelten als regional stark verwurzelt. Sehenswürdigkeiten: Burg Turku, Dom von Turku, Innenstadt

Heinz Lindner: Linz

Linz ist der Geburtsort des  österreichischen Nationaltorhüters Heinz Lindner. Die Landeshauptstadt von Oberösterreich ist mit etwas mehr als 200.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Österreichs. Prägend für das Stadtbild ist die Donau, die durch die Stadt läuft. Lange Jahre galt Linz aber als Industriestadt. Eigentlich hatte Adolf Hitler andere, große Pläne mit seiner Jugendstadt Linz gehabt: Sie hätte unter der Herrschaft der Nationalsozialisten das kulturelle Zentrum Europas werden sollen. Stattdessen prägte den Ruf der Stadt etliche Jahre lang das Stahlwerk, das heute Voestalpine AG und damals Reichswerke Hermann Göring hieß. Zur Stadt der Kunst und Kultur entwickelte sich Linz erst viel später: Spätestens seit 2009 hat die Stadt das schlechte Image abgelegt. Damals wurde Linz der Titel Kulturhauptstadt Europas verliehen. Zurecht: Mit der Linzer Klangwolke oder dem Ars Electronica Festival finden hier moderne Musik- und Kunstfestivals statt. Die süße Linzer Torte ist das kulinarische Aushängeschild der Stadt. Eintracht-Keeper Heinz Lindern hielt es nicht lange an der Stadt an der Donau: Schon im Teenageralter wechselte er in die Jugendakademie von Austria Wien. Sehenswürdigkeiten: Linzer Schloss, Dreifaltigkeitssäule, Mariendom

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