11.10.2017 03:30 | Peppi Schmitt

Eintracht Frankfurt: Russ, Hasebe und Abraham üben Dreierkette ein

Frankfurt Eintracht-Trainer Niko Kovac rechnet in Hannover mit stürmischen Gastgebern. Am Dienstag standen ihm 18 Feldspieler für das Taktik-Training zur Verfügung. Auf einen Einsatz hofft der aus Niedersachsen ausgeliehene Marius Wolf.

David Abraham gegen Branimir Hrgota.
David Abraham gegen Branimir Hrgota. Bild: Marc Schüler (Marc Schueler)

Mit großem Hallo haben sie bei der Eintracht am Dienstagnachmittag Mijat Gacinovic auf dem Trainingsplatz begrüßt. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler hatte sich am Montagabend mit der serbischen Nationalmannschaft durch ein 1:0 gegen Georgien für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Russland qualifiziert.

Zwar wurde Gacinovic beim letzten Gruppenspiel nicht eingesetzt, der Freude aber hat das keinen Abbruch getan. Gacinovic drehte zunächst nur für sich ein paar Runden und musste dann nach einer wohl durchfeierten Nacht und dem Flug von Belgrad nach Frankfurt das normale Training mitmachen. 18 Feldspieler hatte Trainer Niko Kovac auf dem Platz, neben anderen Nationalspielern wie Lukas Hradecky, Carlos Salcedo, der sich mit Mexiko für die WM qualifiziert hat, Luka Jovic oder Aymen Barkok und vielen Langzeitverletzten, haben mit Marc Stendera und Slobodan Medojevic auch zwei Profis gefehlt, die beim letzten Bundesligaspiel gegen Stuttgart noch im Einsatz waren. Stendera ist erkältet, Medojevic plagt sich mit leichteren Muskelbeschwerden.

Der Trainer ließ dennoch auch taktisch trainieren. Die Dreierabwehrkette wurde früh attackiert und sollte sich von diesem Druck befreien. Kovac rechnet wohl für das Spiel am Samstag in Hannover mit stürmischen Niedersachsen. Die Glieder der Dreierkette waren Marco Russ, Makoto Hasebe und David Abraham. Das könnte durchaus auch die Formation für Samstag sein, denn Simon Falette ist nach seinem Platzverweis ja gesperrt und Salcedo wird erst am Donnerstag zurück erwartet.

Um einen Platz im Team kämpft auch Marius Wolf. Der 22 Jahre alte Profi ist von Hannover 96 ausgeliehen und will an alter Wirkungsstätte, an der er nicht wirklich Fuß gefasst hat, unbedingt spielen. „Ich haue mich rein und gebe alles dafür, dass ich spiele“, sagte Wolf. Obwohl nur bis zum Ende dieser Saison in Frankfurt unter Vertrag, sei Hannover für ihn „Vergangenheit“. Wolf fühlt sich bei der Eintracht rundherum wohl. Drei Bundesligaeinsätze hatte er in der letzten Saison, zwei sind es bislang in dieser Spielzeit. Das Ziel für das Spiel in Hannover sei klar: „Ich will auf jeden Fall gewinnen.“ Die Chancen stünden gut. „Wenn jeder für jeden kämpft und wir mutig nach vorne spielen, dann bin ich sicher, dass wir was mitnehmen“, sagt er. Dann wird er auch noch lieber sein Trikot mit einem ehemaligen Mitspieler tauschen. „Es gibt noch Kontakte“, sagt er, „aber über das Spiel haben wir nicht gesprochen.“

(pes)

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