19.05.2017 13:24 | dpa

Ausstellung von Robert Rauschenberg in New York

New York Robert Rauschenberg ist einer der Väter der Pop-Art. In seiner Kunst kannte er keine Grenzen.

„Monogram” von Robert Rauschenberg. Foto: Johannes Schmitt-Tegge Bilder >
„Monogram” von Robert Rauschenberg. Foto: Johannes Schmitt-Tegge

Angoraziege im Autoreifen, ein blubberndes Schlamm-Becken, Versatzstücke vom Schrottplatz: Ein gesamtes Stockwerk des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) ist dem amerikanischen Künstler Robert Rauschenberg gewidmet.

Es handle sich vermutlich um die größte Retrospektive seit der Ausstellung im Guggenheim im spanischen Bilbao im Jahr 1998, sagte Kuratorin Leah Dickerman der Deutschen Presse-Agentur. Bis Mitte September sind im MoMA mehr als 250 Arbeiten Rauschenbergs zu sehen.

Der 1925 in Texas geborene und 2008 verstorbene Rauschenberg gilt als einer der Väter der Pop-Art. Bis zu seinen letzten Werken weigerte er sich, künstlerische Medien voneinander zu trennen. Er experimentierte mit einem sehr breiten Spektrum an Material und fertigte Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Drucke, Fotos und Klanginstallationen an und versuchte sich auch in Performance-Kunst. „Die Malerei bezieht sich sowohl auf die Kunst, als auch auf das Leben. Keines von beiden kann gemacht werden. (Ich versuche, in der Lücke zwischen beiden zu agieren)”, schrieb Rauschenberg im Jahr 1959.

Zu sehen sind berühmten Arbeiten aus der „Combines”-Serie, darunter „Monogram”, bei dem Rauschenberg eine präparierte Angoraziege mit einem Autoreifen auf einer bemalten und collagierten Plattform arrangierte. Auch „Mud Muse” ist mit dabei - eine mit 3,6 Tonnen Bohrschlamm gefüllte Wanne, in der durch Geräusche aktiviertes Druckluftsystem Blasen und Spritzer aufsteigen lässt.

(dpa)

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