12.08.2017 03:30 |

Die Stadt startet Entwicklungsprojekt: Wie soll Bad Homburg 2030 aussehen?

Bad Homburg Wie Bad Homburg in einigen Jahren aussehen wird, sollen die Bürger mitbestimmen. Das Stadtentwicklungskonzept startet durch mit einer Reihe von Möglichkeiten.

Christian Denfeld geht mit seiner Solaranlage auf dem Fahrradgeschäft einen Schritt in Richtung Zukunft. Archivfoto: Priedemuth
Christian Denfeld geht mit seiner Solaranlage auf dem Fahrradgeschäft einen Schritt in Richtung Zukunft. Archivfoto: Priedemuth

Die Stadt ist toll, und 90 Prozent der Bürger leben sehr gern hier – das hatte Anfang des Jahres eine Umfrage ergeben. Damit dies so bleibt, hat sich die Stadt ein Stadtentwicklungsprojekt namens „Bad Homburg 2030“ auferlegt – 2030 steht für die mittelfristige Zukunft, die man im Fokus hat. Mit Hilfe zweier Fachbüros – eines für die Bürgerbeteiligung, das andere für die tatsächliche Planung – soll bis zum Spätsommer 2018 ein gesamtstädtisches Entwicklungskonzept erarbeitet werden.

Inzwischen wurden ein flottes Logo entworfen und erste Termine für einen Stadt-Dialog gesetzt, der rund zwölf Monate den fachlichen Planungsprozess begleiten soll. Startpunkt wird das 1. öffentliche Stadtforum sein, für das alle Bad Homburger in den vergangenen Tagen per Brief eingeladen wurden. Am Mittwoch, 23. August, von 19 Uhr an sollen sie im Kurhaus möglichst zahlreich erscheinen und sich in eine gesamtstädtische Diskussion einbringen. Das wird der Auftakt sein.

Die Homburger können aber auch gleich etwas tun. Denn das Anschreiben enthielt eine frischgrüne Postkarte mit der Aufforderung, der Stadtverwaltung „Grüße aus der Zukunft“ zu schicken. Wie sehen Sie Bad Homburg im Jahr 2030? Was soll es in 13 Jahren geben, was es jetzt nicht gibt und über das Sie gern berichten würden? Das soll auf den Karten mit Adresse Rathaus vermerkt werden.

Ideen-Sammlung

Am 23. August im Kurhaus können die Anwesenden sagen, was gut ist und bleiben sowie wie und wo sich Bad Homburg verändern soll. Die Kommentare, Ideen und Anregungen werden gesammelt und sollen in der weiteren Bearbeitung berücksichtigt werden. Unter www.badhomburg2030.de wird auch eine digitale Stadtkarte eröffnet – da kann, wer möchte, online seine Vorschläge einbringen. Bürger, denen beides nicht zusagt, will man schließlich mit den Dialogmobilen abholen, die von Ende August an in den Stadtteilen stehen werden. Hier soll auch zur Sprache kommen, welchen Blick Jugendliche, Migranten sowie ältere Bürger auf die Kurstadt haben. Nach dem Auftakt am 23. August soll es drei weitere öffentliche Stadtforen geben: am 7. Dezember sowie voraussichtlich im März und im Juni 2018. Deren Ergebnisse sollen für die künftigen Jahre konkrete Maßnahmenschritte benennen. ahi

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