12.08.2017 03:30 |

Info: Geflügel ist besonders gefährdet

Das von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz herausgegebene Merkblatt Nummer 100 widmet sich der „Vermeidung von Hitzeschäden bei landwirtschaftlichen Nutztieren“. Die Themen der achtseitigen Info-Broschüre reichen von „Grundlagen der Thermoregulation“ über „Spezielle Maßnahmen zur Vermeidung von Hitzeschäden“ bis zu „Tiertransport“.

Schon in der Einleitung ist zu lesen: „Infolge der globalen Klimaveränderung muss zukünftig . . . nicht nur mit einer Zunahme milder Temperaturen im Winter, sondern auch extremer Hitzeperioden im Sommer gerechnet werden. Das erfordert gezielte Maßnahmen, um den Forderungen des Tierschutzgesetzes zu entsprechen, das Leben und Wohlbefinden der Tiere zu schützen.“

Laut Merkblatt ist zu handeln, wenn die Außentemperaturen 38 Grad übersteigen. Als besonders gefährdete Tierarten gelten Geflügel und Schweine „in der Endmast“. Im Sektor „Allgemeine Maßnahmen“ werden Wärmedämmung der Ställe, Erhöhung des Luftaustausches oder Reduzierung der „Besatzdichte“ empfohlen. Auch eine Befeuchtung des Stalldachs oder „das Ausbringen von Wasser“ sei in manchen Fällen hilfreich. Bei Weidehaltung müsse auf schattige Unterstellmöglichkeiten geachtet werden. Einzelne Kapitel des Merkblattes sind möglichen Vorkehrungen bei der Haltung von Geflügelarten, Schweinen und Rindern vorbehalten.

In Bezug auf Tiertransporte empfehlen die Tierärzte ein Verladen der Tiere „in die kühleren Nachtstunden zu verlegen“. Zudem soll die Beladedichte reduziert und die „Stressbelastung niedrig“ gehalten werden. „Jeder Transport führt bei den Tieren zu einer erheblichen motorischen und psychischen Belastung“, ist zu lesen. ov

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